Internationale Cybersicherheitspolitik

Cybersicherheitspolitik ist mittlerweile ein elementarer Bestandteil nationaler und internationaler Politik. Hierzu gehören unter anderem die institutionelle Aufstellung, die Ressourcenlage und -verteilung, Prozesse und rechtliche Rahmenbedingungen, sowie die Auswirkungen nationaler Politik auf die internationalen Beziehungen (“Spillover-Effekte”). Auch wenn vielen dieser Herausforderungen vor allem auf nationaler Ebene begegnet werden muss, so ist es zwingend notwendig international voneinander zu lernen und zusammen gute Lösungen zu entwickeln und diese weiterzuverbreiten. 

Der Arbeitsbereich "Internationale Cybersicherheitspolitik" setzt sich aus vier Säulen  zusammen (Deutsche, Europäische, Transatlantische Cybersicherheitspolitik und Cybersicherheitspolitik-Übungen) und wird von der William and Flora Hewlett Foundation und dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung durch die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit gefördert. Das Team Internationale Cybersicherheitspolitik wird regelmäßig von deutschen (u.a. Tagesthemen), amerikanischen (u. a. Washington Post und New York Times) und anderen europäischen Medien (u. a. EURACTIV) interviewt und präsentiert seine Themen auf nationalen und internationalen Veranstaltungen. Vergangene Vortragseinladungen und Sachverständigeneinladungen erfolgten vom Deutschen Bundestag, dem Cybersecurity Caucus des amerikanischen Kongresses und dem Europäischen Parlament.


Deutsche Cybersicherheitspolitik

Die SNV verfolgt in der deutschen Cybersicherheitspolitik das übergeordnete Ziel, die Politik dabei zu unterstützen, empirisch-basierte, bessere, Politik zu machen. Dazu stellt es verschiedene Arten von Analysen und Handreichungen zur Verfügung, zum Beispiel ein Mapping der deutschen CybersicherheitsakteurePolicy-Analysen aber auch einen fachspezifischen Veranstaltungskalender. Ein zweiter Bereich, in dem die SNV aktiv ist, ist der Aufbau von Expertise in verschiedenen Zielgruppen, u.a. bei Behördenmitarbeiter:innen, Studierenden und Journalist:innen sowie dem Austausch von Wissen zwischen Expert:innen über die Cybersicherheitspolitik-Community. Darüber hinaus beteiligt sich die SNV aktiv an öffentlichen Debatten, um Akzente zu setzen und neue Ideen in den Mediendiskurs einzubringen.

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Europäische Cybersicherheitspolitik

Die SNV beschäftigt sich u.a. mit der EU Cyber Diplomatie, EU Cybersicherheitsarchitektur und aktueller themenspezifischer Gesetzgebung im Bereich IT-Sicherheit. Die SNV trägt regelmäßig zum EU Directions Blog bei. Von 2018 - 2021 implementierte die SNV zusammen mit dem European Institute for Security Studies und dem German Marshall Fund das EU-geförderten Projekt EU Cyber Direct. Seit 2021 ist die SNV im Advisory Board des Nachfolgeprojekts vertreten. Die SNV ist zudem in der ENISA Ad-Hoc Arbeitsgruppe zu Cybersecurity and Artificial Intelligence und sitzt außerdem im Advisory Committee des Projekts SPARTA.

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Transatlantische Cybersicherheitspolitik

Im Januar 2017 gründete die SNV das "Transatlantic Cyber Forum" (TCF). Das TCF ist ein intersektorales, transatlantisches Cybersicherheitsexpert:innen-Netzwerk mit aktuell 150 Mitgliedern aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Industrie. Das TCF konstituiert Arbeitsgruppen zu aktuellen Herausforderungen der transatlantischen Cybersicherheitspolitik, die innerhalb von neun Monaten konkrete Handlungsempfehlungen erarbeiten. Die aktuelle Arbeitsgruppen beschäftigen sich mit aktiver Cyberabwehr und der Entsendung von staatlichen Computer Security Incident Response Teams (CSIRTs) während vergangene Arbeitsgruppen sich mit Mindeststandards für Staatliches Hacken, dem Schutz von datengetriebenen Wahlen und dem staatlichen Management von Schwachstellen, IT-Sicherheit von Maschinellem Lernen in Kritischen Infrastrukturen und dem Sicherheitsbereich beschäftigt haben.

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Cybersicherheitspolitik-Übungen

Im Themenfeld „Internationale Cybersicherheitspolitik“ konzipiert die Stiftung Neue Verantwortung Cybersicherheitspolitik-Übungen und Szenario-Workshops und führt diese im Anschluss weltweit durch. Cybersicherheitspolitik-Übungen bieten eine interaktive Lernerfahrung und ermöglichen ein besseres Verständnis der bestehenden Richtlinien im Bereich Cybersicherheit, ihrer Umsetzung und Auswirkungen.

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Das Team Internationale Cybersicherheitspolitik steht für nationale und internationale Medienarbeit sowie Vorträge und Moderationen jederzeit sehr gerne zur Verfügung.

Bei Einladungen zu Vorträgen und Moderationen lehnen wir "Manels" (Veranstaltungen mit ausschließlich männlicher Beteiligung) in der Regel ab. Reise- und Unterkunftskosten werden im Regelfall nicht von uns übernommen; bei Flugreisen regen wir zusätzlich das Kompensieren des CO2-Ausstoßes an. Innerhalb Deutschlands verzichten wir auf Flugreisen. Während wir bei Vorträgen in den Bereichen Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft von Honoraren in der Regel absehen, setzen wir ein Honorar bzw. eine Spende an den Verein bei Einladungen aus dem Privatsektor voraus.

Expert:innen

Leiter "Internationale Cybersicherheitspolitik"
+49 (0)30 81 45 03 78 91
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Junior Projektleiterin "Internationale Cybersicherheitspolitik"
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  • Internationale Cybersicherheitspolitik
Mitglied des Vorstands
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  • Datenökonomie
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  • Internationale Cybersicherheitspolitik
  • Künstliche Intelligenz
Leiter "Digitale Grundrechte, Überwachung & Demokratie"
+49 (0)30 81 45 03 78 83
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Projektmanagerin "Internationale Cybersicherheitspolitik"
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Studentische Mitarbeiterin "Internationale Cybersicherheitspolitik"
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Studentische Mitarbeiterin "Internationale Cybersicherheitspolitik"
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Fellow für "Internationale Cybersicherheitspolitik"
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