IoT-Sicherheit durch Mindeststandards?

IoT-Sicherheit durch Mindeststandards?

Workshop

Der zweite Workshop wird sich der Frage widmen, wie dem Marktversagen hinsichtlich IT-Sicherheit im Internet der Dinge begegnet werden könnte. Hierzu liegt der Fokus auf drei Mechanismen, die sich potenziell ergänzen bzw. aufeinander aufbauen: Ein Mindeststandard für IoT-Geräte (Security by Design), eine Ausweitung der Produkthaftung auf Software und ein Gütesiegel für IT-Sicherheit.

In unserem Papier IT-Sicherheit im Internet der Dinge: Handlungsoptionen für Politik und Gesellschaft gehen wir näher auf das beschriebene Marktversagen und mögliche Handlungsoptionen ein. Ebenso finden ähnliche Mechanismen in der kürzlich veröffentlichten Cyber-Sicherheitsstrategie 2016 der Bundesregierung Erwähnung. Konkretisiert man jedoch die geforderten Mechanismen, wie Mindeststandards oder Ausweitung der Produkthaftung, ergeben sich schnell schwierige Fragen. Der Workshop setzt hier zunächst einen Fokus auf Mindeststandards, um die derzeitigen politischen Handlungsoptionen näher zu analysieren, zentrale Herausforderungen zu identifizieren und Ideen zu konkretisieren.

Der Workshop findet im kleinen Kreis (15-20 Personen) mit Vertreter*innen aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Verwaltung unter der Chatham House-Regel statt.

Datum: 
14.12.2016
14:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Ort: 
Stiftung Neue Verantwortung
Beisheim Center
Berliner Freiheit 2
10785 Berlin
Deutschland
Ansprechpartner: 
Jan-Peter Kleinhans