Wie Europas digitale Wettbewerbspolitik verschärfen?

Hintergrundgespräch

 

 

Die Europäische Kommission möchte schneller und wirksamer auf plattformdominierten digitalen Märkten eingreifen und versucht deshalb, ihre Wettbewerbspolitik zu verbessern. Allerdings herrscht noch Uneinigkeit darüber, welche wettbewerbspolitischen Instrumente und Befugnisse die richtigen sind, um Wettbewerb und Innovation auf dem digitalen Binnenmarkt bestmöglich zu stärken. Großbritannien könnte hier als wichtiges Vorbild dienen: Dort ist beispielsweise das Instrument der Marktuntersuchung, das die Kommission auch für die EU in Betracht zu ziehen scheint, bereits etabliert und regulatorische Befugnisse für digitale Märkte sind dort fest in Planung. 

Doch taugen die britischen wettbewerbspolitischen Werkzeuge überhaupt als Vorbild für Europa? Über diese und weitere Fragen sprach Aline Blankertz am 11.8.2020 um 16 Uhr mit Amelia Fletcher, die nicht nur Chefökonomin der britischen Wettbewerbsbehörde war, sondern auch Teil der dortigen Expert:innenkommission zur Stärkung des digitalen Wettbewerbs.  

Mit: 

Amelia Fletcher, Professor of Competition Policy at NBS and Deputy Director at the Centre for Competition Policy

Aline Blankertz, Stiftung Neue Verantwortung

Datum: 
11.08.2020 - 16:00 bis 17:00
Ansprechpartner: 
Aline Blankertz