Smart Grid Security - Wie sicher sind vernetzte Energieinfrastrukturen?

Smart Grid Security - Wie sicher sind vernetzte Energieinfrastrukturen?

Podiumsdiskussion

Der Ausbau der erneuerbaren Energieerzeugung erfordert eine stärkere IT-technische Vernetzung und intelligente Steuerung der Stromnetze, um Energienachfrage und -angebot auch bei fluktuierender Einspeisung optimal in Einklang zu bringen. Durch den Aufbau von „Smart Grids“ werden somit immer größere Teile der Energieinfrastruktur durch IT-Systeme automatisiert gesteuert. Dadurch ergeben sich auch neue mögliche Angriffsvektoren auf das Stromnetz, welches jedoch als kritische Infrastruktur besonderen Anforderungen an Sicherheit und Zuverlässigkeit genügen muss.

Vor dem Hintergrund vergangener Cyber-Attacken auf IT-Systeme ist der Sicherheit von Smart Grids daher eine erhöhte Aufmerksamkeit zu widmen, um Störungen und Ausfällen der Energieversorgung mit ihren gravierenden gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Auswirkungen wirksam vorzubeugen. Welche Gefahren birgt der Aufbau von Smart Grids für die Versorgungssicherheit? Und wie kann man Ihnen effektiv begegnen?

Diese Fragen stehen im Fokus des BERLIN CIRCLE mit Referenten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verbänden und Politik.

| MODERATION

| Prof. Dr. Anke Weidlich, Fellow, stiftung neue verantwortung

 

 

 

 

Mit: 

Stephan Gerhager (Information Security Officer, E.ON Energie AG);
Dr. Karsten Nohl (Chief Scientist, Security Research Labs);
Arne Rajchowski (Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e. V.)

Datum: 
23.04.2012 - 18:30 bis 20:30
Ort: 
stiftung neue verantwortung
Berliner Freiheit 2
10785 Berlin
Deutschland