Infrastruktur? Rundum sorglos, bitte! - Gesellschaftliche Verwundbarkeit und selbstverständliche Versorgung

Infrastruktur? Rundum sorglos, bitte! - Gesellschaftliche Verwundbarkeit und selbstverständliche Versorgung

Podiumsdiskussion

Tatsächlich betrachten wir die ständige Verfügbarkeit von Infrastrukturleistungen in unserer Gesellschaft häufig als eine Selbstverständlichkeit. Die Zuverlässigkeit, mit der Strom aus der Steckdose und Wasser aus der Leitung fließen, lässt rasch vergessen, wie sehr unsere Gesellschaft von ihnen abhängig ist. Die Möglichkeit von Versorgungsausfällen und deren Folgen für Bevölkerung, Wirtschaft und die innere Sicherheit sind jedoch schon seit Längerem Gegenstand behördlichen Handelns und wissenschaftlicher Forschung.

Im Roman „Blackout“, das Wissensbuch des Jahres 2012, thematisiert Autor Marc Elsberg die gesamtgesellschaftlichen Auswirkungen von Ausfällen der Infrastrukturversorgung, ausgelöst durch einen großflächigen und anhaltenden Zusammenbruch der Stromnetze. Das Buch hat dazu beitragen, dass diese Themen auch in Deutschland ins öffentliche Bewusstsein gerückt sind.

Tatsächlich betrachten wir die ständige Verfügbarkeit von Infrastrukturleistungen in unserer Gesellschaft häufig als eine Selbstverständlichkeit. Die Zuverlässigkeit, mit der Strom aus der Steckdose und Wasser aus der Leitung fließen, lässt rasch vergessen, wie sehr unsere Gesellschaft von ihnen abhängig ist. Die Möglichkeit von Versorgungsausfällen und deren Folgen für Bevölkerung, Wirtschaft und die innere Sicherheit sind jedoch schon seit Längerem Gegenstand behördlichen Handelns und wissenschaftlicher Forschung.

Wie würden wir einen lang anhaltenden und großflächigen Infrastrukturausfall bewältigen? Kann man von einer „rundum versorgten“ Gesellschaft erwarten, dass sie solchen Ereignissen mehr Aufmerksamkeit entgegenbringt? Was hat gesellschaftliche Verwundbarkeit mit Versorgungssicherheit zu tun? Was bedeutet Resilienz in Bezug auf Gesellschaft und Infrastrukturen? Was ist von einer breiteren öffentlichen Debatte zu diesen Themen zu erwarten?

 

| GÄSTE

| Marc Elsberg, Autor des Romans ‚Blackout’

| Dr. Wolfram Geier, Leiter der Abteilung Notfallvorsorge, Kritische Infrastrukturen, Internationale Angelegenheiten im Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), Bonn

| Dr. Stefan Gößling-Reisemann, Gruppenleiter Energiesysteme und Stoffstromanalysen im Fachgebiet Technikgestaltung und Technologieentwicklung der Universität Bremen, Fachbereich Produktionstechnik

| Dr. Thomas Petermann, ehemaliger stellvertretender Leiter des Büros für Technikfolgenabschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB), Berlin

 

| MODERATION
| Dr. Sabrina Schulz, Fellow, stiftung neue verantwortung

 

Mit: 

Marc Elsberg (Autor des Romans ‚Blackout’);
Dr. Wolfram Geier (Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), Bonn);
Dr. Stefan Gößling-Reisemann (Gruppenleiter Energiesysteme und Stoffstromanalysen, Universität Bremen);
Dr. Thomas Petermann (ehemaliger stellvertretender Leiter des Büros für Technikfolgenabschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB), Berlin)

Datum: 
09.01.2013 - 18:00 bis 19:00
Ort: 
stiftung neue verantwortung
Berliner Freiheit 2
10785 Berlin
Deutschland