Digital Kontrovers: Social Media – Feind oder Freund von Demokratien und Meinungsfreiheit?

Digital Kontrovers: Social Media – Feind oder Freund von Demokratien und Meinungsfreiheit?

Podiumsdiskussion

Wäre die arabische Revolution ohne Facebook möglich gewesen? Wahrscheinlich nicht. Mit Twitter, Facebook und anderen Social Media Anwendungen haben Bürgerrechtler und Aktivisten ein mächtiges Werkzeug, um auf gesellschaftliche und politische Missstände aufmerksam zu machen.

Gleichzeitig aber wird Facebook genutzt, um die Rohingyas, eine muslimische Minderheit in Myanmar, systematisch zu denunzieren. Dies führte sogar bis zur Gewalt gegen diese Minderheit. Werden gar durch die großen Social Media Plattformen Meinungen gemacht und Wahlen manipuliert oder sind die sozialen Medien von unschätzbarem Wert bei der Grass Root Organisation von Widerstand und außerparlamentarischer Opposition?

Dies und weitere Fragen zur Rolle der sozialen Netzwerke als Brandstifter und Ermöglicher für Demokratie diskutierte Alexander Sängerlaub, Projektleiter Desinformation in der digitalen Öffentlichkeit, mit Ann Cathrin Riedel, Digitale Vordenkerin und Vorsitzende von LOAD e.V. mit Dr. Katrin Bornemann, R in der Repräsentanz der GIZ. Die Veranstaltung wurde moderiert und durchgeführt vom vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Datum: 
25.09.2018 Uhr (Ganztägig)
Ansprechpartner: 
Alexander Sängerlaub