„Wiki-Journalismus“ – Transparenz, Kollaboration und die Zukunft des Journalismus

„Wiki-Journalismus“ – Transparenz, Kollaboration und die Zukunft des Journalismus

Podiumsdiskussion

Wikileaks markiert nicht nur für die Diplomatie, das Standardbetriebssystem der internationalen Politik, eine Zäsur. Auch die Debatte um die Zukunft des Journalismus hat sich verändert. Welche Implikationen ergeben sich daraus für klassische Nachrichtenmedien?
 
Investigative Recherche und Datenjournalismus, also die Fähigkeit, große Datenmengen sinnvoll zu verarbeiten, sind zwar keine neuen Betätigungsfelder, haben aber an Aufmerksamkeit gewonnen. Zudem wird zusehends über Zusammenarbeit zwischen Medienunternehmen und Non Profit-Organisationen diskutiert. Der Medienwissenschaftler Jay Rosen argumentiert, es habe Wikileaks, die „weltweit erste staatenlose Nachrichtenorganisation“, gebraucht, um unseren Medien zu zeigen, wie statisch sie sind. Stimmt diese Einschätzung? Erleben wir den Auftakt eines neuen transnationalen und investigativen Journalismus?
 
| Moderation:
 
| Dr. Leonard Novy, Fellow, stiftung neue verantwortung, Leiter des Projektes "Zukunft des Journalismus"
Mit: 

Jakob Augstein (Herausgeber, DER FREITAG);
Daniel Domscheit-Berg (Openleaks);
Franz Sommerfeld (Mediengruppe M. DuMont Schauberg)

Datum: 
09.06.2011 - 18:00 bis 19:30
Ort: 
stiftung neue verantwortung
Berliner Freiheit 2
10785 Berlin
Deutschland