Vom Beruf zur Kompetenz?

Vom Beruf zur Kompetenz?

Expertenbriefing

Unsere Arbeitswelt wandelt sich schnell. Zu den wichtigsten Veränderungen gehören: (1) instabilere Beschäftigungsbiografien, da Beschäftigte häufiger Jobs und sogar Berufe und Sektoren wechseln, (2) der Rückgang des Normalarbeitsverhältnisses, an dessen Stelle häufig befristete Verträge, Teilzeitjobs u.ä. treten, (3) ein verstärkter Fachkräftemangel und (4) eine kürzere Halbwertzeit von Qualifikationen, da Globalisierung, Digitalisierung und Strukturwandel zu immer schnelleren Veränderungen bei der Qualifikationsnachfrage führen. Diese Entwicklungen erfordern einen neuen Ansatz bei Aus- und Weiterbildung sowie der Bewertung von Qualifikationen auf dem Arbeitsmarkt.

Kann z.B. ein kompetenzbasierter Ansatz für Aus- und Weiterbildung unseren heutigen berufsbasierten Ansatz ersetzen? Kann er die notwendige Flexibilität ermöglichen? Können Arbeitssuchende und Arbeitgeber so besser zusammenfinden? Und was sind die Risiken und Beschränkungen eines kompetenzbasierten Ansatzes? Welche anderen Ansätze und Möglichkeiten ergeben sich in der Aus- und Weiterbildung, um den beschriebenen Herausforderungen zu begegnen?

Dazu bedarf es eines intersektoralen Dialogs und Handelns.

Mit: 

Dr. Ursula Engelen-Kefer (Dozentin HdBA);
Dr. Agnes Dietzen (Arbeitsbereich Kompetenzentwicklung BIBB)
Simone Janson (Journalistin und Beraterin);
Dr. Stephan Pfisterer (Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM))

Datum: 
31.01.2013 - 08:30 bis 10:30
Ort: 
stiftung neue verantwortung
Berliner Freiheit 2
10785 Berlin
Deutschland