Nach dem Umweltbewusstsein das Digitalbewusstsein? Neue Aufgaben und alte Vorbilder für die Zivilgesellschaft im digitalen Zeitalter

Nach dem Umweltbewusstsein das Digitalbewusstsein? Neue Aufgaben und alte Vorbilder für die Zivilgesellschaft im digitalen Zeitalter

Podiumsdiskussion

Im Umweltbereich hat sich in den letzten 40 Jahren ein enormes gesellschaftliches Engagement entwickelt. Es sind mächtige Organisationen und zahlreiche Initiativen entstanden, die sich für Umweltschutz und Nachhaltigkeit einsetzen, die öffentliche Debatte prägen und Politik mitgestalten. Aber nicht nur unser Umgang mit natürlichen Ressourcen, auch die Herausforderungen in Verbindung mit der Nutzung neuer, digitaler Technologien rücken zunehmend in das öffentliche Bewusstsein. Dies zeigen die immer zahlreicheren Diskussionen über den Einfluss von Algorithmen auf unseren Alltag, die Vermarktung unserer persönlichen Daten oder den Umgang mit Hass in sozialen Medien.

 

Anders als in der über Jahrzehnte entstandenen Umweltpolitik engagieren sich Menschen beim Thema Digitalisierung jedoch wenig und gesellschaftliche Fragen werden nicht breit diskutiert. Auch etablierte Organisationen der Zivilgesellschaft erkennen die Digitalisierung bislang kaum als ein Thema, das ihre Interessen berührt und ihr Engagement erfordert. Doch welche Aufgaben hätte die Zivilgesellschaft bei der Digitalisierung? Und was könnte sie von den Erfahrungen der Umweltbewegung lernen?

 

Am 28. November 2017 um 18.30 Uhr möchten wir diese und andere Fragen gemeinsam mit Ihnen und unseren Gästen Edda Müller (Ministerin für Natur und Umwelt des Landes Schleswig-Holstein a.D.), Markus Beckedahl (Gründer & Chefredakteur von netzpolitik.org), Adam Pawloff (Projektleiter Netpeace/Greenpeace Austria) und Aart De Geus (Vorstandsvorsitzender der Bertelsmann Stiftung) diskutieren.

 

Ablauf der Veranstaltung

18:30 Uhr

Begrüßung durch Herrn Aart De Geus (Vorstandsvorsitzender der Bertelsmann Stiftung)

Danach          

Podiums- und Publikumsgespräch mit Prof. Dr. Edda Müller, Markus Beckedahl und Adam Pawloff 
Moderation: Leonie Beining (Stiftung Neue Verantwortung)
 + Conclusio durch Anna Wohlfarth (Sprecherin des Vorstands der Stiftung Neue Verantwortung)

Im Anschluss  

Ausklang bei Snacks und Getränken

 

Mit dieser Veranstaltung schließen die Bertelsmann Stiftung und die Stiftung Neue Verantwortung das gemeinsame Projekt „Gemeinwohl im digitalen Zeitalter“ ab. Ziel des Projekts war es, gemeinwohlorientierte Akteure für zentrale Fragen des digitalen Wandels zu sensibilisieren und ihnen eine Positionierung im politischen Diskurs zu ermöglichen. Im Rahmen einer dreiteiligen Workshopreihe diskutierten Vertreter deutscher Stiftungen, aus dem Wohlfahrtsbereich, des Verbraucherschutzes und der bestehenden netzpolitischen Zivilgesellschaft prägende Phänomene einer zunehmend digitalisierten Gesellschaft – und wie sie sich aus gemeinnütziger Perspektive stärker im Digitalisierungsdiskurs engagieren können.

Event registration

Veranstaltungsanmeldung

Mit: 

Edda Müller - Ministerin für Natur und Umwelt des Landes Schleswig-Holstein a.D. und Vorsitzende von Transparency International Deutschland

Markus Beckedahl - netzpolitik.org

Aart De Geus - Vorstandsvorsitzender der Bertelsmann Stiftung

Adam Pawloff - Projektleiter Netpeace/Greenpeace Austria

Datum: 
28.11.2017
18:30 Uhr bis 20:30 Uhr
Ort: 
Stiftung Neue Verantwortung
Berliner Freiheit 2
Beisheim Center, 5. OG
10785 Berlin
Deutschland
Ansprechpartner: 
Leonie Beining