Gig-Economy – Bedrohung für den deutschen Sozialstaat?

Gig-Economy – Bedrohung für den deutschen Sozialstaat?

Podiumsdiskussion

Der amerikanische Arbeitsmarktexperte Steven Hill sagt voraus, dass innerhalb der nächsten 10 Jahre die Hälfte aller amerikanischen Berufstätigen einer prekären Beschäftigung nachgehen wird – entweder als Freelancer, in Leiharbeit oder in befristeter Beschäftigung. In seinem Buch „Raw Deal“ entwirft er ein alarmierendes Bild der damit einhergehenden Arbeits- und Sozialverhältnisse.

Unter dem Begriff „Arbeiten 4.0“ wird derzeit auch hierzulande kontrovers über die Zukunft der Arbeit debattiert. Ob über Crowdwork oder App-gesteuertes Arbeiten auf Abruf, die sogenannte „Gig-Economy“ rüttelt kräftig an den Grundfesten unserer Arbeitswelt.

Was treibt die Veränderungen auf dem amerikanischen Arbeitsmarkt? Und was bedeuten die sich in den USA abzeichnenden Entwicklungen für Beschäftigung, Arbeitsbedingungen und soziale Sicherung in Deutschland? 

Diese Fragen wollen wir gemeinsam diskutieren.

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Veranstaltungsanmeldung

Mit: 

Steven Hill (Journalist, Holtzbrinck Fellow der American Academy in Berlin und Senior Fellow des Economic Growth Program der New America Foundation), Professor Dr. Holger Bonin (Leiter des Forschungsbereichs Arbeitsmärkte, Personalmanagement und Soziale Sicherung des ZEW)

Datum: 
17.05.2016
18:30 Uhr bis 20:00 Uhr
Ort: 
stiftung neue verantwortung
Berliner Freiheit 2
10785 Berlin
Deutschland
Ansprechpartner: 
Philippe Lorenz