Digitale/Un/Sicherheit: Empfehlungen für mehr Sicherheit im Cyber-Raum

Digitale/Un/Sicherheit: Empfehlungen für mehr Sicherheit im Cyber-Raum

Podiumsdiskussion

Die Risiken, die unsere zunehmende Abhängigkeit vom Cyber-Raum mit sich bringt sowie die Maßnahmen, die zur Erhöhung der allgemeinen Cybersicherheit aus staatlicher oder wirtschaftlicher Sicht zu ergreifenden sind, haben im letzten Jahr auch in Deutschland steigende Aufmerksamkeit erhalten. Doch wie sind bestehende Lösungsansätze wie das nationale Cyberabwehrzentrum zu bewerten? Welche Schutzkonzepte funktionieren, welche sollten verbessert werden? Und wo besteht der dringendste Handlungsbedarf aus Sicht von Staat und Wirtschaft? 
 
Niemand bestreitet heute mehr die Notwendigkeit einer möglichst umfassenden Cybersicherheits-Strategie. Teilweise umstritten ist jedoch die Art der zu ergreifenden Gegenmaßnahmen sowie insbesondere deren Priorisierung; und wer dabei die Führung und wer die Kosten übernehmen soll. Das bezeichnende am Thema ist nämlich, dass der Cyberraum für Staat, Wirtschaft und Gesellschaft wichtig ist und immer wichtiger wird, die einzelnen Sektoren dabei aber häufig unterschiedliche Interessen verfolgen – und darüber hinaus auch keine monolithischen Akteursgruppen darstellen. Daraus entstehen Spannungsfelder wie dasjenige zwischen Sicherheit und Freiheit oder das zwischen mehr staatlicher Regulierung und Selbstregulierung, denen sich keine Cybersicherheitspolitik entziehen kann; denn ein zufriedenstellendes Niveau an Cybersicherheit ist nur im Verbund zwischen Staat, Wirtschaft und Gesellschaft erreichbar – und darüber hinaus nur mittels internationalen Kooperationen.
 
Eine intersektoral und interdisziplinär zusammengesetzte Arbeitsgruppe zum Thema "Cybersecurity" beschäftigte sich in einem zehnmonatigen Forschungs- und Anhörungsprozess mit der Einschätzung von Bedrohungsformen und möglichen Gegenmaßnahmen. Namhafte Experten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft wirkten durch Expertenbriefings an dem Projekt mit, dessen Ergebnisse und abgeleitete Handlungsempfehlungen im Rahmen dieser interaktiven Veranstaltung vorgestellt und diskutiert werden sollen. Ziel der Veranstaltung wird sein, sinnvolle und zukunftsweisende politische Konzepte aufzuzeigen, die der komplexen Problematik gerecht werden.
 
 
| VORSTELLUNG DER ERGEBNISSE
 
| Dr. Myriam Dunn Cavelty, Fellow, Leiterin des Projektes "Cybersecuity"
 
 
| KOMMENTARE
 
| Peter Franck, Chaos Computer Club e.V.
 
| Andreas Könen, Fachbereichsleiter Koordination und Steuerung, Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI)
 
| Pavel Mayer, Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin, Piraten Partei 
 
| Volker Wagner, Senior Vice President und Leiter Group Business Security, Deutsche Telekom AG
 
 
| MODERATION:
 
| Dr. Karsten Ottenberg, Vorsitzender der Geschäftsführung, Giesecke & Devrient GmbH,
  Vizepräsident der stiftung neue verantwortung
Mit: 

Peter Franck (Chaos Computer Club e.V.);
Andreas Könen (Fachbereichsleiter Koordination und Steuerung, Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI));
Pavel Mayer (Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin, Piraten Partei);
Volker Wagner (Senior Vice President und Leiter Group Business Security, Deutsche Telekom AG)

Datum: 
20.10.2011 - 18:00 bis 19:30
Ort: 
Atrium der Hauptstadtrepräsentanz der Deutschen Telekom AG
Französische Straße 33a-c
10117 Berlin
Deutschland