Die unsichtbare Arbeit der IT-Sicherheitsforscher:innen

Hintergrundgespräch

Netzwerke von Unternehmen, Regierungen und sogar Krankenhäusern sind immer häufiger Ziele digitaler Spionage, Sabotage oder Erpressung. Die Arbeit von IT-Sicherheitsforscher:innen besteht nicht nur darin, die Schäden solcher Cyberangriffe festzustellen oder Hinweise zu sammeln, wie möglichen Täter:innen angegriffen haben. Sie werden auch beauftragt, um präventiv die Sicherheit von Industriebetrieben oder Behörden zu verbessern.

Im Rahmen eines Hintergrundgesprächs am 25. Mai von 18-19 Uhr diskutiert Julia Schuetze mit der Sicherheitsforscherin Chris Kubecka über Ihren hoch-spezialisierten und unbekannten Beruf sowie ihre Sicht auf die aktuellen Entwicklungen in der internationalen Cybersicherheitspolitik. Im Alter von 10 Jahren hackte sie bereits das US-Justizministerium, woraufhin ihr die Benutzung eines Computers bis zu ihrem 18. Lebensjahr untersagt wurde. Es folgten Tätigkeiten für die US Air Force, das US Space Command und die Gründung der international tätigen IT-Sicherheitsfirma HypaSec. Kubecka entdeckt regelmäßig Schwachstellen in großen Firmennetzwerken und engagiert sich ehrenamtlich für das Schließen kritischer Sicherheitslücken.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie an der Diskussion (in englischer Sprache) mit Ihren Fragen teilnehmen. Bitte melden Sie sich über das Formular weiter unten auf dieser Seite an. Einen Link zum Video-Call erhalten Sie zwei Tage vor der Veranstaltung.

 

Registration
18 + 2 =
Mit: 

Julia Schuetze, Stiftung Neue Verantwortung
Chris Kubecka, IT-Sicherheitsforscherin

Datum: 
25.05.2020 - 18:00 bis 19:00
Ansprechpartner: 
Julia Schuetze