Deutschland im globalen KI-Wettbewerb

Deutschland im globalen KI-Wettbewerb

Hintergrundgespräch

Bei der Entwicklung von Künstlicher Intelligenz (KI) hat ein globales Wettrennen begonnen. Vor allem China und die USA sehen in der KI eine Schlüsseltechnologie, um ihre zukünftige wirtschaftliche und militärische Stärke zu sichern. Zuletzt präsentierte die chinesische Staatsführung im Juli 2017 einen detaillierten Plan, der massive staatliche Förderungen für Forschung und Entwicklung vorsieht. Nichtsdestotrotz stellen privatwirtschaftliche Investitionen in KI staatliche Programme in den Schatten: 2016 investierten die Big Five der amerikanischen Tech-Konzerne und ihre chinesischen Gegenspieler circa 20-30 Milliarden Dollar in die Forschung. Weltweite Investitionen in Startups aus dem selben Jahr beliefen sich auf circa 5 Milliarden Dollar, wovon 60 Prozent auf amerikanische Unternehmen entfielen.

Doch wo steht Deutschland im globalen Wettbewerb um die Entwicklung dieser Schlüsseltechnologie? Welche konkreten Anwendungsfälle erprobt die deutsche Wirtschaft derzeit? Und verfügen wir über ein ausreichendes Maß an KI-Fachkräften oder verlieren wir sie zunehmend an das Ausland? Im Rahmen eines Hintergrundgesprächs am 7. Februar 2018 um 18:30 Uhr diskutiert Philippe Lorenz, Manager des Projekts "Arbeitsmarkt 4.0" der Stiftung Neue Verantwortung, darüber mit Dr. Damian Borth, Direktor des Deep Learning Kompetenzzentrums am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI). Das DFKI gilt als eines der führenden Forschungseinrichtungen für KI-Technologien in Deutschland.

Das Transkript der Veranstaltung kann hier aufgerufen werden.

Mit: 

Dr. Damian Borth, Direktor des Deep Learning Kompetenzzentrums am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI)

Philippe Lorenz, Projektmanager Arbeitsmarkt 4.0

Datum: 
07.02.2018
18:30 Uhr bis 20:00 Uhr
Ort: 
Stiftung Neue Verantwortung
Beisheim Center, Berliner Freiheit 2
5. Obergeschoss
10785 Berlin
Deutschland
Ansprechpartner: 
Philippe Lorenz