Ein neues Betriebssystem für das Internet der Dinge

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Auszug aus dem Blogbeitrag "Ein neues Betriebssystem für das Internet der Dinge" von Susanne Schophoff, mit Jan-Peter Kleinhans, Experte für IT-Sicherheit bei der SNV:

"Einer, der das ganz anders sieht, heißt Jan-Peter Kleinhans und leitet den Bereich IT-Sicherheit im Internet der Dinge beim Berliner Thinktank „Stiftung Neue Verantwortung“. Er sagt: „ Die Technologie ist mitnichten neu.“ Es gebe bereits einige gute digitale Signaturen, die (mathematisch bewiesen) derzeit nicht zu brechen seien. Microkernbasierte Betriebssysteme wie das von Kaspersky hält Experte Kleinhans zwar auch für zukunftsweisend — aber es gebe sie bereits von anderen Anbietern. „Im Thema Microkernel ist Musik drin.“ In Deutschland entwickle beispielsweise das Unternehmen Kernkonzept aus Dresden solche Systeme, insbesondere für Industrieanlagen. Desweiteren nennt er das Open-Source-Projekt Genode, auch aus Dresden. Das Problem, sagt Kleinhans, sei nicht der Mangel an technischen Lösungen, sondern der fehlende ökonomische Anreiz. „Wir kämpfen mit einem kompletten Marktversagen.“ Niemand bezahle die Hersteller vernetzter Maschinen für Sicherheit und deswegen hätten sich die neuen IoT-Betriebssysteme bislang nicht durchgesetzt. Trotzdem müsse sich etwas ändern. Jan-Peter Kleinhans sieht die Politik in der Verantwortung. „Wir brauchen europaweit Mindeststandards für vernetzte Geräte.“

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Erschienen bei: 
ferchau.com
09. Februar 2017
Autoren: 

Susanne Schophoff

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