Think Tank

Bei ihrer Gründung im Jahr 2008 hat die stiftung neue verantwortung die Herausforderung angenommen, eine Leerstelle in der deutschen Think Tank-Landschaft zu besetzen. Es fehlte eine Institution, die sich auf professionelle und innovative Art über Sektorgrenzen hinweg den komplexen Fragestellungen des 21. Jahrhunderts zuwendet.

Im 4. Jahr ihres Bestehens (2012) wurde die snv in einer Studie des Bundesverbands deutscher Stiftungen als Beispiel eines innovativen Think Tanks für gesellschaftlichen Wandel vorgestellt. In den kommenden Jahren möchten wir auf unserer Arbeit der letzten Jahre aufbauen. Präsidium und Vorstand haben dazu die strategische Weiterentwicklung der snv beschlossen. Während sektorübergreifendes Arbeiten und der Aufbau von Netzwerken inzwischen fest in die Matrix der Stiftung eingeschrieben sind, setzen wir uns nach vorne schauend das Ziel, die Stiftung noch stärker als Themenanwalt und Transferagent zu etablieren.

Als Themenanwälte wollen wir drängende gesellschaftliche Themen identifizieren, Lösungen erarbeiten und Positionen vertreten.

Als Transferagenten entwickeln wir unsere Ideen mit relevanten Akteuren weiter um sie in entsprechende Wirkungslogiken zu integrieren und zur Anwendung zu bringen. 

Dafür führen wir folgende Neuerungen in der Stiftung durch:

  • Wir bauen Programme auf, in denen Themen langfristig und nachhaltig bearbeitet und besetzt werden.

  • Jedes Programm wird von einer Programmleiterin oder einem Programmleiter aufgebaut und geleitet. Die Programmleitung wird bei der snv angestellt sein und Kopf und Treiber der inhaltlichen Arbeit in den Programmen sein.

  • Potenzielle Fellows können sich nicht mehr auf vorgegebene Themen bewerben, sondern eigene Projektideen vorschlagen, die sie zusammen mit Associates nach dem sektorübergreifenden Modell der snv bearbeiten.

  • Ergebnisse der Arbeitsgruppen werden in die Programme eingebettet sein und über den Projektzeitraum hinaus weiterverfolgt werden.

  • Die Kooperationsmöglichkeiten zwischen einzelnen Arbeitsgruppen werden gestärkt.

  • In jeder Programmlinie werden Visiting Fellowships angeboten. Damit haben Vertreter aus Unternehmen, gesellschaftlichen oder politischen Organisationen im In- und Ausland die Möglichkeit, für einen begrenzten Zeitraum zur Stiftung zu kommen und mit einzelnen Arbeitsgruppen zusammen zu arbeiten.